Grundschutz++-Transition-Pilot · Proof of Concept

Prüfen Sie den Übergang zu Grundschutz++ an Ihrem eigenen Informationsverbund.

Ab 2027 ist Grundschutz++ zertifizierbar. Was der Übergang für Ihr Sicherheitskonzept bedeutet und ob er mit Ihrem heutigen Werkzeug gelingt, kann heute niemand sagen. Der Transition-Pilot misst es an einem Informationsverbund mit 50 bis 250 Zielobjekten, in zwölf Wochen und zum Festpreis. Ihre Leitung entscheidet danach auf Basis von Messwerten statt Schätzungen.

Behörden, IT-Dienstleister der öffentlichen Hand und Hochschulen

Für Häuser, die nach IT-Grundschutz zertifiziert sind oder sich zertifizieren lassen und den Übergang vor ihrer nächsten Re-Zertifizierung klären wollen.

Unternehmen und KRITIS-Betreiber

Für Organisationen mit einem Sicherheitskonzept nach IT-Grundschutz oder einem ISO-27001-Zertifikat auf Basis von IT-Grundschutz. Auf Wunsch vollständig auf Englisch und unter NDA.

01 / Warum 2027

2027 beginnt die Early-Adopter-Phase. Der bisherige IT-Grundschutz läuft 2031 aus.

  1. 27. Oktober 2026 · Methodik veröffentlicht
  2. 1. Januar 2027 · Grundschutz++ zertifizierbar
  3. 2027 · Early-Adopter-Phase
  4. 30. November 2031 · Ende der Zertifizierbarkeit des bisherigen IT-Grundschutzes

Jede nach IT-Grundschutz zertifizierte Organisation plant in diesen Jahren ihren Übergang. Üblich ist, beide Kataloge nebeneinanderzulegen und Anforderung für Anforderung zu beurteilen, was noch gilt. Der Pilot macht diese Arbeit an einem Informationsverbund messbar, bevor Sie den Rest planen.

Quelle: Meilensteinplan des BSI, Stand Oktober 2026

02 / Ergebnis

Am Ende steht eine Entscheidungsvorlage für Ihre Leitung.

Für jede Anforderung und jedes Zielobjekt Ihres Informationsverbunds ergibt sich einer von drei Befunden, jeweils mit Begründung und Quelle.

Wird übernommen

Status, Nachweis und Freigabe gelten unverändert weiter.

Ist neu zu bewerten

Die Anforderung ist enger, weiter oder nur teilweise abgedeckt, oder sie verlangt einen anderen Nachweis. Der Grund steht dabei.

Wartet auf Klärung durch das BSI

Die veröffentlichte Methodik lässt den Punkt offen. Die Frage ist ausformuliert, geraten wird nichts.

Was Sie erhalten

  • Das Delta für den gesamten Informationsverbund, je Eintrag mit Begründung und Quelle
  • Drei Praktiken vollständig überführt, jede Entscheidung mit Name und Zeitpunkt
  • Einen Aufwandsbenchmark gegen Ihre eigene Schätzung für den manuellen Weg
  • Die Entscheidungsvorlage: Übergang mit oder ohne Toolwechsel, Zeitplan bis zur Re-Zertifizierung, offene Fragen an das BSI

03 / Ablauf

Ihr Sicherheitskonzept und der Grundschutz++-Katalog, als zwei Graphen verglichen.

OrbisGraph bildet Ihr Sicherheitskonzept auf Basis der Edition 2023 als Wissensgraph nach, und Ihre Fachperson bestätigt diesen Ist-Stand. Unsere Analystin oder unser Analyst lädt den veröffentlichten Grundschutz++-Katalog als zweiten Graphen daneben und erstellt den Vergleich mit Unterstützung von OrbisGraph. Jedes Ergebnis führt auf eine Stelle in Ihren Unterlagen und eine Stelle im Katalog zurück. Was gilt, entscheidet Ihre Fachperson.

Zwei Wissensgraphen im VergleichIhr Informationsverbund als Graph links, der Grundschutz++-Katalog rechts, verbunden durch typisierte Zuordnungskanten.äquivalent · bestätigt · teilweise · vorgeschlagen 0,71 · ohne Entsprechung · unbekanntIhr InformationsverbundORGANISATIONSGRAPH · EDITION 2023ZielobjekteBausteineAnforderungenNachweiseGrundschutz++KATALOGGRAPH · OSCALPraktikenAnforderungenZielobjektkategorienRegelgrade, Nachweiseäquivalent · bestätigtteilweise · vorgeschlagen 0,71ohne Entsprechung · unbekanntDAS DELTA · ABGELEITET PRO ZIELOBJEKT AUS DEN ZUORDNUNGSTYPEN · MIT BEGRÜNDUNG UND QUELLE FÜR JEDEN EINTRAGwird übernommenmuss neu bewertet werdenwartet auf BSI-Klärung

Wochen 1 bis 4 · Ist-Stand

Unterlagen und Tool-Export werden übernommen und als Graph indexiert. Am ersten Freigabepunkt bestätigt Ihre Fachperson den Ist-Stand.

Wochen 5 bis 10 · Übergang

Die Zuordnungen zwischen beiden Katalogen werden mit Ihrer Fachperson kuratiert, das Delta für den gesamten Informationsverbund abgeleitet und drei Praktiken vollständig überführt. Am zweiten Freigabepunkt sind alle Zuordnungen der Stichprobe bestätigt.

Wochen 11 bis 12 · Entscheidung

Aufwandsbenchmark und Entscheidungsvorlage. Im Abschlussworkshop gehen Leitung und ISM-Team die Optionen gemeinsam durch.

Der Zeitplan ist ein Beispiel. Der Kalender richtet sich nach Ihrer Organisation und nach der BSI-Veröffentlichung, und die Übergangsphase beginnt erst, wenn der Katalog maschinenlesbar vorliegt.

Gemessen werden die Abdeckung, die Annahmequote Ihrer Fachperson und die Prüfstunden je Praktik. Die Zielwerte legen wir beim Kick-off gemeinsam fest.

Wer den Pilot durchführt

Pinnipedia Technologies ist ein Technologieunternehmen aus Brandenburg. Zum Gründungsteam gehören zwei Professoren der Freien Universität Berlin, einer davon mit zehn Jahren bei BSI und BMI, und ein Professor der Berliner Hochschule für Technik mit BSI- und BMI-Hintergrund. Die Extraktionsqualität von OrbisGraph messen Cybersicherheits-Forschende der Freien Universität Berlin in einem reproduzierbaren Benchmark auf echten IT-Grundschutz-Korpora. Das IT-Grundschutz-Modul entsteht mit Förderung des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des BMWE. Die Aufnahme in die BSI-Liste der IT-Grundschutz-Tools haben wir im September 2026 beantragt.

04 / Nächster Schritt

Ein Scoping-Gespräch noch 2026 führt zur Beauftragung ab Januar 2027.

  1. Scoping-Gespräch

    45 Minuten, online, im November oder Dezember 2026. Wir klären, welcher Informationsverbund passt, welcher Datenweg möglich ist und wer Ihre Fachperson ist.

  2. Scoping-Memo

    Innerhalb von zehn Arbeitstagen nach dem Gespräch: Umfang, Kalender, Messgrößen und Preis auf einer Seite.

  3. Beauftragung

    Ab Januar 2027, nach Ihren Regeln.

Weder das Gespräch noch das Memo begründen eine Verpflichtung.

Scoping-Gespräch anfragen. Wir messen, Sie entscheiden.

Hinterlassen Sie uns Ihre Kontaktdaten. Wir melden uns innerhalb von drei Werktagen per E-Mail mit Terminvorschlägen für ein 45-minütiges Gespräch.